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Presseberichte
Zitat aus Nordbayerischer Kurier, 16.8.01:

Tore für Anja

Attraktionen bei Flex-Fest brachten Geld für
Typisierung

SCHLAMMERSDORF

Bei der Flex-Parade hat sich auch der Verein
"Hilfe für Anja" vorgestellt und mit einigen Attraktionen
Geld für die nächste Typisierung gesammelt,
die am 3. Oktober im Gymnasium Eschenbach ansteht.

Sehr beliebt bei den Besuchern war die
Torschussanlage, an der mittels eines Radargerätes die
Schussgeschwindigkeit gemessen wurde. Den
schärfsten Schuss bei den Männern hatte Peter Veigl aus
Haidenaab, der seinen 112,4
Stundenkilometern noch mal 115,7 nachsetzte.

Bei den Frauen waren Jennifer Hacker aus
Mistelgau mit 73,3 und Sabine Ficker aus Auerbach mit 72
Stundenkilometern die Besten. In der
Kategorie von null bis fünf Jahre glänzten Max Pühlhorn aus
Schlammersdorf mit 34,2 sowie André Biersack
aus Schlammersdorf mit 32 Stundenkilometern.

Bei den Sechs- bis Neunjährigen erzielte den
Rekord Michael Schmid aus Schlammersdorf mit 56,4
Stundenkilometern. In der Klasse der Zehn-
bis 15-Jährigen war mit Abstand Johannes Ruder mit
104,9 der Beste, gefolgt von Alexander
Lohner mit 75,5.

Den Höhepunkt des Wochenendes bildete mit
Sicherheit das große Torduell zwischen
Antenne-Bayern-Moderator Stephan Lehmann und
Flexchef Martin Melchner (Clous). Der Verlierer
musste 500 Mark in den Spendentopf werfen.
Der erste Schuss wurde normal geschossen, der zweite mit
der Hacke und der dritte mit dem Kopf.

Am Ende verlor Stefan Lehmann, der die gute
Sache in den Vordergrund stellte und gerne die 500 Mark
zahlte. Martin Melchner stand ihm aber nicht
nach: Trotz des Sieges verdoppelte er im Namen des
Stammtisches Flex die Summe.

Dank an Clubfans

Michael Sporrer war begeistert und stellte
fest, dass der wahre Sieger dieses Abends die Aktion "Hilfe
für Anja" sei. Lehmann dankte allen
Teilnehmern, besonders sei er erfreut, dass diese Aktion von
Fußballfans des 1. FC Nürnberg aus der Taufe
gehoben wurde.

Er forderte die zahlreichen Zuschauer auf,
diese Aktion tatkräftig zu unterstützen. Es gehe um
Menschenleben, und keiner wisse, wann er
selbst davon betroffen werde. Er versicherte auch, dass die
Aktion "Antenne Bayern hilft" auch weiterhin
"Hilfe für Anja" unterstützen wird.

Beliebt bei den Festbesuchern war auch das
Ratespiel, wie viele Pfennigmünzen in einer von Michael
Sporrer gehüteten Flasche wohl seien. Am
Sonntagabend wurde das Geheimnis gelüftet: Es waren
Pfennige im Wert von genau 39,39 Mark. Um
nur 25 Pfennige hat sich Altinak Tano aus Auerbach
verschätzt und ist jetzt für ein Wochenende
stolzer Besitzer eines Porsche Boxter.

Den Familienwagen Seat darf für ein
Wochenende Christine Lindner aus Kirchenthumbach fahren. Den
dritten Platz belegte Janine Nürnberger aus
Eschenbach und den vierten Anja Hämpfling aus Plössen.

Der Verein hatte auch Infowände aufgestellt,
die nicht nur das Schicksal von Anja zeigten, sondern auch
von der 19-jährigen Sonja aus Weiden und des
43-jährigen Familienvaters Josef Willert aus Schnaittach.
Die "Hilfe für Anja" wird sich in der Region
das nächste Mal beim Tag der offenen Tür der
Jugendfeuerwehr in Kirchenthumbach
präsentieren.

Vom 21. bis 23. September stellt sich der
Verein der Öffentlichkeit auf der PEGA vor, und am 3.
Oktober steigt in Eschenbach die wohl letzte
Typisierungsaktion in dieser Region. lgc
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