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Presseberichte
Zitat aus Oberpfalznetz, 22. September 2001:

Hilfe für Anja ist auf der PEGA 2001 vertreten

Sonja Schulze und Adalbert Pfendt sind tot - Hilfe geht weiter

Die PEGA steht unmittelbar vor der Tür und der Verein "Hilfe für Anja" ist gerüstet. Man will noch einmal richtig die Werbetrommel rühren, um die Leute für die Typisierung am 3. Oktober zu mobilisieren. Mittlerweile veranstaltet der Verein Deutschlandweit Typisierungsaktionen u. a. in Braunschweig, Würzburg und Röthenbach.

Die Resonanz ist sehr positiv und die Aktionen verlaufen sehr gut, doch leider mussten die Verantwortlichen auch herbe Rückschläge hinnehmen. Der Windischeschenbacher Adalbert Pfendt, der ja im Juli transplantiert wurde, überlebte diese schwere Krankheit nicht und verstarb am 9. September 01. Kaum hat man sich von diesem Schock wieder erholt, kam die nächste Hiobsbotschaft. Sonja Schulze (20) aus Weiden, für die ebenfalls der Aufruf für die Typisierung am 3. Oktober in Eschenbach und am 7. Oktober in Weiden galt verstarb nur 4 Tage später. Es waren schwere Schicksalsschläge, gerade der Tod von Sonja machte betroffen. Mit 20 Jahren, das Leben noch vor sich, ein junges hübsches Mädchen, noch so viele Ziele im Leben wollte sie erreichen. Sie war so sehr optimistisch, dass der passende Spender gefunden wird, aber am Ende verlor sie den Kampf um ihr Leben.

"Wir standen innerhalb einer Woche zweimal an einem Grab, um Abschied zu nehmen, von einen Menschen, der große Hoffnung in uns gelegt hat, den Lebensretter zu finden und das schmerzt sehr", so Michael Sporrer. Aber aufgeben gilt jetzt nicht, schließlich warten noch sehr viele Menschen auf den Lebensretter. Genauso wie die kleine Anja, die mittlerweile schon 3 Jahre sucht. Schon alleine wegen Anja müssen wir den Schmerz verdrängen und nach vorne blicken.

Die PEGA steht unmittelbar vor der Tür und der Verein ist mit einem eigenen Zelt vertreten. Neben einer riesen Tombola mit fast 1000 Preisen, wird ein Luftballonwettbewerb, sowie Eis angeboten. Außerdem erhalten Sie alle Informationen, die Sie für die Typisierung am 3. Oktober in Eschenbach benötigen. Zwei Höhepunkte stehen dann bevor, zum einen findet am Samstag vor dem PEGA - Gelände der Weltrekordversuch zu Gunsten der Aktion statt. Das größte Gruppenbild soll entstehen, dazu werden mind. 1006 Leute benötigt. Am Sonntag steigt dann die große Zaubershow mit Zauberer Michael NEWA statt. Nicht nur etwas für kleine Kinder, auch für Erwachsene. Michael NEWA mit seinem Team tritt an diesen Tag insgesamt 4 mal kostenlos zu Gunsten der Aktion auf. Es wird kein Eintritt verlangt, sondern nur um eine kleine Geldspende gebeten, schließlich gilt es, die finanziellen Löcher zu stopfen, die bei den bevorstehenden Typisierungen entstehen werden.

Ein herzlicher Dank gilt auch schon mal allen aus Eschenbach und Umgebung, die sich spontan bereit erklärt haben, an der Aktion mit zu helfen. Es werden zwar bei weiten nicht mehr so viele Menschen wie in Auerbach (1314) oder Pegnitz (1740) erwartet, weil die Region doch schon ziemlich abgegrast ist, aber man hofft doch, das die Aktion ein Erfolg wird. Vorallem hofft man auch auf viele Menschen aus dem Grafenwöhrer- und Pressatherraum, denen das Schicksal von Anja und vielen weiteren Patienten nicht egal ist. Die Verstorbenen Sonja und Adalbert müssen eigentlich für viele Menschen ansporn genug sein, um am 3. Oktober nach Eschenbach zur Typisierung von 10.00 - 17.00 Uhr zu kommen, um anderen Menschen ein neues Leben zu ermöglichen.


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