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Presseberichte
Zitat aus Mainpost, 24. November 2003:

Kleiner David hat Spender gefunden

Karlstadt Wieder ist ein Kind aus dem Altlandkreis Karlstadt an Leukämie erkrankt und benötigt dringend einen Spender von Stammzellen.

Das Schicksal der vierjährigen Karlstadterin Lisa vor drei Jahren wird vielen noch im Gedächtnis sein. Anders als das kleine Mädchen, dem eine beispiellose Hilfsaktion nicht helfen konnte, hat der fünfjährige David Glück: Am Freitag wurde unter acht Millionen Menschen weltweit, die sich typisieren ließen, ein passender Spender von Stammzellen für den Bub gefunden.

Zweite große Hilfsaktion

Am Freitag war die zweite Hilfsaktion im Kampf gegen die Leukämie im Landkreis Main-Spessart angelaufen. Landrat Armin Grein hat die Schirmherrschaft übernommen. Plakate mit dem Bild des Buben, mit dem Aufruf zu spenden und sich typisieren zu lassen, wurden aufgehängt, Vereine und Gruppen angeschrieben, sich in Benefizaktionen einzubringen. Laut einer Pressemitteilung des Landratsamts hatte sich ein Großteil der Belegschaft in den drei Kreiskrankenhäusern bereit erklärt, sich bei einer Betriebstypisierung in die Stammzellspender-Datei des Universitätsklinikums Würzburg aufnehmen zu lassen, denn David ist der Sohn eines Mitarbeiters im Karlstadter Krankenhaus.

Für David ist nun glücklicherweise ein Spender gefunden. Doch viele andere Erkrankte warten auf Hilfe. Darum wird eine große Typisierungsaktion mit der Universitätsklinik Würzburg am 18. April 2004 im Landkreis Main-Spessart durchgeführt.

Eine erste Informationsveranstaltungen ist am Dienstag, 2. Dezember, um 18 (superscript: 30) Uhr im Krankenhaus in Karlstadt. Professor Dr. Markus Böck von der Abteilung für Transfusionsmedizin an der Uni Würzburg hält einen Vortrag über Leukämie und stellt sich den Fragen der Zuhörer.

Problem der Finanzierung

Das größte Problem - die Finanzierung - muss bis 18. April 2004 gelöst sein: Die Gewebeanalyse des Blutes, die bei jedem Spender für die Registrierung notwendig ist, kostet pro Spender 50 Euro. Bei einer Registrierung von 2000 Spendern wären dies 100 000 Euro. Diese Kosten werden weder von den Krankenkassen noch von einer anderen Institution übernommen. Sie müssen ausschließlich aus privaten Spenden aufgebracht werden. Ohne finanzielle Unterstützung kann kein einziger Spender aufgenommen, keiner typisiert werden.

Die Organisatoren, die bis gestern um Hilfe für David warben, rufen Vereine und Gruppen zu Benefizaktionen für alle Erkrankten auf. Spendenkonten sind:
5 777 666 (Raiffeisenbank Karlstadt, BLZ: 790 691 00) und
439 11 007 (Sparkasse Mainfranken, BLZ 790 500 00).


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