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Presseberichte
Zitat aus Mainpost, 19. April 2004:

Vorsatz der Hilfe in die Tat umsetzen

Main-Spessart (stet) Sie haben am Sonntag im Marktheidenfelder Kreiskrankenhaus ihr Blut typisieren lassen und stimmen im Bedarfsfall auch einer Stammzellenentnahme zu. Warum tun sie das? Die MAIN-POST hat nachgefragt:

Albert Gerold aus Erlenbach: "Ich hatte mir schon lange überlegt, mich typisieren zu lassen, um damit Leukämiekranken zu helfen. Jetzt, durch die Typisierungsmöglichkeit im Kreiskrankenhaus Marktheidenfeld, ist das eine günstige Gelegenheit, diesen Vorsatz in die Tat umzusetzen."

Ute Passel aus Birkenfeld: "Wenn es einem selbst schlecht geht, möchte man auch, dass geholfen wird. Es ist für mich keine Frage, mich sowohl typisieren zu lassen, als auch einen Organspenderausweis ständig mit mir zu führen."

Bettina Schäffer-Johnson (Geschäftsleiterin Kreiskrankenhaus Marktheidenfeld): "Wenn man selbst Kinder hat und sich vorstellt, im Krankheitsfall könnte geholfen werden, wenn viele Menschen typisiert sind und ein Stammzellenspender gefunden wird, dann ergibt sich für mich die Frage nicht. Selbstverständlich ist dann, sich typisieren zu lassen und im Falle der Übereinstimmung natürlich dann auch jedem Menschen durch eine Stammzellenspende zu helfen."

Kathrin Hüsam und Julia Meyer aus Billingshausen füllen gerade das Merkblatt vor der Blutentnahme aus. Warum sie sich typisieren lassen? "Na klar, wir finden es faszinierend, welche Möglichkeiten es gibt, kranken Menschen eine Überlebenschance zu geben und dass diese Stammzellenspende auch funktioniert. Diese Faszination muss man nutzen und in die Tat umsetzen. Sonst nützt die ganze Möglichkeit der Medizin nichts."


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